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Verschlüsselung im Medienstapel

Der Standardweg für Echtzeitmedien — bewusst kein Eigenbau.

Für Sprache und Video ist die Verschlüsselung Teil des Medienstapels selbst: Ein Handshake über einen Kanal, der Paketverluste verträgt, handelt die Schlüssel aus, danach wird jeder Medienstrom paketweise verschlüsselt und authentifiziert. Der Aufbau verträgt verlorene und in falscher Reihenfolge ankommende Pakete, ohne dass der Strom abreisst — genau das unterscheidet ihn von Verschlüsselung über zuverlässigen Verbindungen. Die Architektur legt ausdrücklich fest, dass hier kein Eigenbau erfolgt, obwohl das Verfahren Bausteine verwendet, die im übrigen System nicht zugelassen wären. Das ist konsequent: Bei Echtzeitmedien liegt das Risiko in der eigenen Implementierung, nicht in den etablierten Verfahren. Matrix nutzt für Anrufe denselben Standardstapel.

Einordnung

Diese Erläuterung gehört zur Architekturnotiz „Den Heimserver zerlegen“ und gibt den Stand der DaWN-Architekturdokumentation vom September 2026 wieder.