Wie Matrix einen Server findet
Erst eine Delegationsdatei, dann Diensteinträge, dann ein fester Port.
Die Serveradressierung läuft in einer festen Reihenfolge: Zuerst wird auf der Domain eine Delegationsdatei unter einem festgelegten Pfad abgefragt, die auf den tatsächlichen Host samt Port verweist. Fehlt sie, folgen Diensteinträge im Namenssystem, zuerst der neuere, dann der ältere. Gibt es auch die nicht, wird die Domain direkt auf einem festen Port angesprochen. Aufschlussreich ist die Absicherung: Der Zielserver muss sich per Zertifikat als berechtigter Vertreter der ursprünglichen Domain ausweisen, weil dem Namenssystem selbst ausdrücklich nicht vertraut wird. Das ist derselbe Mechanismus, den DaWN als einen von fünf gleichrangigen Einstiegswegen nutzt — dort aber verzichtbar, hier tragend.
Quelle
Geprüft gegen die veröffentlichte Matrix-Dokumentation: https://spec.matrix.org/v1.16/server-server-api/