Architektur

Eine Identität auflösen, ohne dass jemand sie abschalten kann

Eine web-basierte Identität hängt normalerweise an ihrer Domain und damit an Registrar, Hoster und Rechtsraum. Wer sie abschaltet, löscht die Identität. Die Lösung besteht aus drei Teilen. Erstens ist die Portabilität ab dem Gründungseintrag verpflichtend eingeschaltet — die Spezifikation erlaubt dieses Kennzeichen nur dort, ohne diese Vorsorge wäre ein Domainwechsel für immer versperrt. Zweitens wird die Protokolldatei zusätzlich inhaltsadressiert über…

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Eine web-basierte Identität hängt normalerweise an ihrer Domain und damit an Registrar, Hoster und Rechtsraum. Wer sie abschaltet, löscht die Identität. Die Lösung besteht aus drei Teilen. Erstens ist die Portabilität ab dem Gründungseintrag verpflichtend eingeschaltet — die Spezifikation erlaubt dieses Kennzeichen nur dort, ohne diese Vorsorge wäre ein Domainwechsel für immer versperrt. Zweitens wird die Protokolldatei zusätzlich inhaltsadressiert über die Abgleichschicht verteilt, ist also nicht auf einen Abruf über HTTPS angewiesen. Drittens halten unabhängige Instanzen den letzten gültigen Stand vor und liefern ihn aus. Weil alle Einträge signiert und verkettet sind, kann ein bösartiger Beobachter nichts fälschen — er kann nur schweigen oder einen veralteten Stand liefern. Deshalb fragt man mehrere und nimmt die längste gültige Kette; ein einziger ehrlicher Beobachter genügt. Die verbleibende Grenze wird offen benannt: Wer sämtliche erreichbaren Beobachter kontrolliert, kann einen alten Stand als aktuellen ausgeben und so eine bereits vollzogene Rotation verbergen.

Einordnung

Diese Erläuterung gehört zur DaWN-Dokumentation und gibt den Stand der Projektdokumentation vom September 2026 wieder.

Eine Identität auflösen, ohne dass jemand sie abschalten kann in drei Sätzen

Eine web-basierte Identität hängt normalerweise an ihrer Domain und damit an Registrar, Hoster und Rechtsraum. Wer sie abschaltet, löscht die Identität. Die Lösung besteht aus drei Teilen. Erstens ist die Portabilität ab dem Gründungseintrag verpflichtend eingeschaltet — die Spezifikation erlaubt dieses Kennzeichen nur dort, ohne diese Vorsorge wäre ein Domainwechsel für immer versperrt. Zweitens wird die Protokolldatei zusätzlich inhaltsadressiert über…