Architektur
Wie ein Inhalt gefunden wird, wenn er sich ändern darf
Inhaltsadressierung hat einen unangenehmen Nebeneffekt: Ändert sich ein Text, ändert sich seine Adresse — und jeder Verweis darauf zeigt ins Leere. Gelöst wird das mit zwei Kennungen pro Eintrag. Die eine wird bei der ersten Erfassung vergeben und bleibt danach stabil; sie ist das Ziel aller Verweise. Die andere ist der Hashwert des aktuellen Inhalts und wandert mit jeder Fassung;…
Inhaltsadressierung hat einen unangenehmen Nebeneffekt: Ändert sich ein Text, ändert sich seine Adresse — und jeder Verweis darauf zeigt ins Leere. Gelöst wird das mit zwei Kennungen pro Eintrag. Die eine wird bei der ersten Erfassung vergeben und bleibt danach stabil; sie ist das Ziel aller Verweise. Die andere ist der Hashwert des aktuellen Inhalts und wandert mit jeder Fassung; sie belegt, ob ein vorliegender Stand frisch ist. Die Auflösung läuft in Stufen: zuerst aus einem mitgelieferten Startbestand, dann aus dem lokalen Zwischenspeicher des Browsers, zuletzt über einen Abruf beim Server, der dafür nur schlichte Datendateien je Kennung ausliefert und nicht weiss, was darin steht. Eine Andockstelle für den späteren Abruf aus dem Netz ist vorgesehen und ruht. Das Risiko dieses Aufbaus ist real und schon eingetreten: Wandert eine stabile Kennung doch, brechen alle Verweise auf sie — deshalb prüft der Bau, ob Verweise und Register zusammenpassen, und bricht ab, wenn nicht.
Einordnung
Diese Erläuterung gehört zur DaWN-Dokumentation und gibt den Stand der Projektdokumentation vom September 2026 wieder.
Wie ein Inhalt gefunden wird, wenn er sich ändern darf in drei Sätzen
Inhaltsadressierung hat einen unangenehmen Nebeneffekt: Ändert sich ein Text, ändert sich seine Adresse — und jeder Verweis darauf zeigt ins Leere. Gelöst wird das mit zwei Kennungen pro Eintrag. Die eine wird bei der ersten Erfassung vergeben und bleibt danach stabil; sie ist das Ziel aller Verweise. Die andere ist der Hashwert des aktuellen Inhalts und wandert mit jeder Fassung;…