Architektur
Eigene Zone für Kreis-Adressen
Eine eigene Zone ist ein vom Kreis selbst betriebener Namensbereich, aus dem jeder Spark eines Mitglieds eine feste Adresse und ein gültiges Zertifikat erhält.
Eine eigene Zone ist ein vom Kreis selbst betriebener Namensbereich, aus dem jeder Spark eines Mitglieds eine feste Adresse und ein gültiges Zertifikat erhält. Heimrechner wechseln ihre IP-Adresse und haben keinen Namen, den Browser akzeptieren. Der Kreis-Server betreibt deshalb einen eigenen Nameserver für eine Domain des Kreises. Meldet sich ein Mitglieds-Spark an, bekommt er einen Unternamen, und seine aktuelle Adresse wird bei jeder Änderung nachgetragen, ähnlich wie bei DynDNS, nur ohne fremden Anbieter. Das Zertifikat holt der Spark über die DNS-Prüfung von Let’s Encrypt: Er beweist die Kontrolle über den Namen durch einen Eintrag in der Zone, ohne dass ein Port offen sein muss. Jeder Kreis kann das für sich aufsetzen, es gibt keine gemeinsame Stelle. Zu beachten sind die Ausstellungsgrenzen von Let’s Encrypt je Domain und die Möglichkeit, dass Firmenfilter dynamische Namensbereiche pauschal sperren.
Einordnung
Diese Erläuterung gehört zur Fachnotiz „Das Relais als Nebenprodukt“ und gibt den Entwurfsstand der Real-Life-Stack-Netzüberlegungen vom September 2026 wieder. Nichts davon ist bisher gebaut.
Eigene Zone für Kreis-Adressen in drei Sätzen
Eine eigene Zone ist ein vom Kreis selbst betriebener Namensbereich, aus dem jeder Spark eines Mitglieds eine feste Adresse und ein gültiges Zertifikat erhält.