Architektur
Erreichbarkeitsdatensatz
Ein Erreichbarkeitsdatensatz ist eine signierte Angabe, wie eine Person im RLS-Netz erreichbar ist; ein öffentlicher Teil nennt ihre Postfächer, ein privater Teil ihre Geräteadressen nur für Kontakte.
Ein Erreichbarkeitsdatensatz ist eine signierte Angabe, wie eine Person im RLS-Netz erreichbar ist. Er hat zwei Teile. Der öffentliche Teil enthält die dezentrale Identität, eine Versionsnummer, die Adressen der rund um die Uhr erreichbaren Postfächer und die unterstützten Verfahren, alles mit dem eigenen Schlüssel signiert. Eine Lantern-Website liefert ihn aus, aber nur an Anfragende, für die jemand aus dem Vertrauensnetz bürgt. Der private Teil nennt die Geräteadresse des eigenen Spark, die bevorzugten Relais und Hinweise für den Verbindungsaufbau. Er geht verschlüsselt ausschließlich an bestätigte Kontakte, damit Fremde nicht sehen, wo mein Rechner steht und wann er online ist. Ändert sich etwas, steigt die Version, und ältere Fassungen gelten nicht mehr. Wer mir schreiben will, liest zuerst diesen Datensatz und weiß danach, ob er direkt verbinden, ein Relais nehmen oder ins Postfach legen muss.
Einordnung
Diese Erläuterung gehört zur Fachnotiz „Das Relais als Nebenprodukt“ und gibt den Entwurfsstand der Real-Life-Stack-Netzüberlegungen vom September 2026 wieder. Nichts davon ist bisher gebaut.
Erreichbarkeitsdatensatz in drei Sätzen
Ein Erreichbarkeitsdatensatz ist eine signierte Angabe, wie eine Person im RLS-Netz erreichbar ist; ein öffentlicher Teil nennt ihre Postfächer, ein privater Teil ihre Geräteadressen nur für Kontakte.