Charaktersystem
Ein integriertes Modell psychischer Zustände und Veränderung — drei etablierte Frameworks (RDoC, FAtiMA/OCC, IFS), formalisiert zu einem nachvollziehbaren System aus Schichten, Kaskade und Protective System.
- Charaktersystem — Überblick Das Charaktersystem ist ein integriertes Modell aus drei etablierten Frameworks (RDoC, FAtiMA/OCC, IFS), das psychische Zustände und Veränderung abbildet.
- Schichten-Modell — Volatilitäts-Hierarchie Jedes Feld des Charaktersystems gehört zu einer von acht Volatilitäts-Ebenen.
- Event-Sourcing — Events als Primärquelle Die wichtigste architektonische Entscheidung des gesamten Systems: Werte des Charakters sind Aggregate aus Events, keine Primärdaten.
- Kern-Kaskade — RDoC → FAtiMA/OCC → IFS Jedes Event durchläuft drei Verarbeitungsstufen in einer biologisch plausiblen zeitlichen Reihenfolge.
- Psyche-Schichten — Wunde, Lüge, Maske, Selbstbild Die Psyche-Schichten modellieren die narrative Tiefenstruktur des Charakters.
- Protective System — IFS-formalisiert Das Protective System ist das Herz des systemischen Aspekts.
- Trigger und State — Aktivierungs-Mechanik Trigger und State sind die dynamische Schicht des Charaktersystems — sie erfassen, was jetzt gerade im Charakter passiert.
- Konfidenz-Modell — 3-Achsen-Unsicherheit Jeder Wert, jede Regel, jeder Output im System trägt Konfidenz auf drei unabhängigen Achsen.
- Ethik-Filter — Coaching-Schutzschicht Für den Coaching-Modus hat das System eine Output-Filter-Schicht, die blockiert, nicht vorschlägt.
- Feedback-Loops — Systemische Kreisläufe Das Charaktersystem ist ein homöostatisches Netzwerk mit Feedback-Schleifen.
- Reconsolidation — Change-Mechanik Charakter-Veränderung wird im System nicht durch \"Willenskraft\" oder \"Erkenntnis\" modelliert, sondern durch den neurowissenschaftlich belegten Mechanismus der Memory Reconsolidation.
- Output-Modi — Simulation, Trace, Intervention Das System produziert keine Einzelantworten, sondern strukturierte Outputs in drei Modi.
- Coaching vs. Story — Dual-Use-Architektur Das System hat zwei Modi mit unterschiedlicher Regel-Aktivierung, weil die Anforderungen an Coaching-Arbeit mit realen Menschen andere sind als an die Entwicklung fiktiver Figuren.